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Besamim-Fisch ohne Aufhängeschlaufe
Besamim-Fisch ohne Aufhängeschlaufe
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Diese beiden besonderen Fische stammen aus dem Erbe der Eltern der Vorbesitzerin. Als leidenschaftliche Reisende suchten und sammelten sie bereits in den 70er Jahren überall auf der Welt interessante alte Schätze. In dieser Zeit wurden die Fische von ihnen in einem Antiquitätengeschäft entdeckt und erworben. Sie sind somit nicht nur kunstvolle Objekte, sondern auch wertvolle Zeugen einer langen Reise- und Sammeltradition, die über Generationen hinweg bewahrt wurde.
Diese Fische sind keine reinen Dekorationsobjekte, sondern zentrale Bestandteile der jüdischen Hawdala-Zeremonie, die das Ende des Schabbats markiert.
In der jüdischen Tradition ist der Fisch ein starkes Symbol für Fruchtbarkeit, Glück und den Schutz vor dem „Bösen Blick“. Besonders in den jüdischen Gemeinden Osteuropas und Deutschlands wurde der Fisch im 18. und 19. Jahrhundert zu einer der beliebtesten Formen für Gewürzdosen.
Dieses spezielle Paar lässt sich in die erste Hälfte bis Mitte des 20. Jahrhunderts (ca. 1920–1950) einordnen. Während sehr frühe Exemplare des 18. Jahrhunderts oft filigraner und aus massivem Silber gefertigt waren, zeichnet sich dieser Typ durch seine robuste, handwerklich solide Bauweise aus.
Die Größe von 35 cm deutet darauf hin, dass es sich um Prunkstücke für den festlich gedeckten Tisch handelte. Die handwerkliche Fertigung der Segmente und die Verbindung mittels einer Kette im Inneren sind klassische Merkmale für Werkstätten aus dem Raum Hanau.
Der Körper ist voll beweglich und besteht aus einzelnen vertikalen Segmenten, die im Schuppendesign gestaltet sind und durch eine interne Gliederkette zusammengehalten werden.
Der Kopf ist klappbar und dient als Verschluss für den Hohlraum im Inneren, in dem Gewürze (Besamim) aufbewahrt werden.
Realistische Flossen, punktgetriebene Augen und ein kleiner Haltering unter dem Maul.
Sehr guter Vintage-Zustand mit authentischer Alterspatina. Keine Brüche in der Segmentierung.
Preis für 1 Fisch
